Ing.-Büro HANS URBAN
Fachberatung Erneuerbare Energie & E-Mobilität

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Wussten Sie…

dass die Energiewende langfristig ein Geschäftsmodell ist? Es wird immer viel diskutiert, die Energiewende sei für Deutschland viel zu teuer, vor allem die Verbraucher müssten letztendlich die Zeche zahlen. Tatsache ist, dass die Kosten für konventionelle Energien und insbesondere Energieimporte langfristig eine Volkswirtschaft wie Deutschland und damit auch letztendlich das Gewerbe und die Verbraucher viel mehr belasten, als eine Umstellung auf erneuerbare Energien. Schon in wenigen Jahren rechnen sich die Investitionen, in Zukunft profitiert nicht nur die Umwelt, sondern auch die Volkswirtschaft in barer Münze (Fraunhofer IWES 2014).

Grafik: Langfristiger volkswirtschaftlicher Nutzen der Energiewende, Quelle: Fraunhofer

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Wussten Sie…

dass sich private PV-Anlagen mit und ohne Speicher immer noch rechnen? Teilweise sogar besser als je zuvor! Viele meinen, weil es keine „Förderung“ mehr gibt, sei hier nichts mehr zu verdienen. Das stimmt auch. Denn Strom aus Photovoltaik ist inzwischen so günstig geworden, dass tatsächlich nichts mehr damit zu „verdienen“ ist, das war ja auch immer der langfristige Plan des EEG – Strom aus erneuerbaren Energien sollte günstig gemacht werden – und das ist gelungen! Und deswegen kann man damit jetzt zwar kein Geld verdienen, aber dafür Geld sparen! Denn je nach Auslegung kann man bequem 30 bis 60% seines Stromverbrauches und mehr selbst erzeugen und damit die Umwelt und seinen Geldbeutel spürbar entlasten. Noch besser geht es in Verbindung mit der Nutzung von E-Autos!
Dasselbe gilt natürlich auch für Industrie, Handwerk und Gewerbe. Hier gilt kurz gesagt: Je geeigneter das Lastprofil, desto bes-ser lassen sich die Verbräuche tagsüber mit Photovoltaik kompensieren und desto kürzer ist die Kapital-Rücklaufzeit der Investi-tionsmaßnahmen.

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Wussten Sie…

dass man mit einem Elektroauto sogar Geld sparen kann? Leider sind E-Autos aufgrund der geringen Stückzahlen noch wesentlich teurer als fossil betriebene Fahrzeuge, aber das wird sich recht schnell ändern. Bereits jetzt gibt es Modelle mit durchaus ver-gleichbaren Preisen. Tatsache ist aber, dass man in bestimmten Fällen alleine durch die viel niedrigeren Energie- und Wartungs-kosten eines E-Autos die Mehrkosten schon nach wenigen Jahren kompensiert hat. Das Ganze funktioniert natürlich nur dann, wenn das Auto auch viel gefahren wird. Noch wesentlich günstiger und umweltfreundlicher ist man unterwegs, wenn man das Fahrzeug zu gewissen Zeiten immer wieder an einer eigenen PV-Anlage laden kann. Denn dann kosten nämlich hundert Kilome-ter weniger als 2 Euro!

Grafik: Ab wann ist das Elektroauto günstiger? Quelle: Bachelorarbeit Christoph Schröder

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Wussten Sie…

dass wir in Deutschland in Sachen Energiewende leider längst nicht so mustergültig unterwegs sind, wie wir immer glauben? Leider ist der Ausbau Erneuerbarer Energien nach dem Boomjahren der Photovoltaik in Deutschland durch starke politische Einschnitte fast zum Erliegen gekommen. Das ist umso bedauerlicher, weil die Photovoltaik durch die stark gesunkenen System-kosten inzwischen nicht mehr den Kostentreiber, sondern die eigentliche Basis der Energiewende darstellt. Andere Länder haben dies inzwischen längst erkannt, Deutschland hinkt leider weit hinterher und – was noch viel wichtiger ist – verfehlt die Klimaziele beim momentanen Ausbautempo komplett.

Grafik: PV-Ausbauszenarien Quelle: Prof. Dr. Volker Quaschning

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Wussten Sie…

dass man mit einem Elektroauto Geld sparen kann? Zwar sind E-Autos aufgrund der geringen Stückzahlen meist noch teurer als fossil betriebene Fahrzeuge, aber der Unterschied wird stetig geringer. Bereits jetzt gibt es Modelle mit durchaus vergleichbaren Preisen. Tatsache ist, dass man in bestimmten Fällen alleine durch die viel niedrigeren Energie- und Wartungskosten eines E-Autos die Mehrkosten sogar schon nach wenigen Jahren kompensiert hat. So hat der ADAC Anfang 2018 in einer Studie errechnet, dass der E-Golf die geringsten Kilometerkosten seiner Klasse aufweist! Das Ganze funktioniert am besten bei Autos, die auch viel gefahren werden, wie z.B. bei Pendlern. Noch wesentlich günstiger und umweltfreundlicher ist man unterwegs, wenn man das Fahrzeug zu gewissen Zeiten immer wieder an einer PV-Anlage laden kann, sei es zu Hause oder auch beim Arbeitgeber. Denn dann kosten nämlich hundert Kilometer weniger als 2 Euro! Und für die Umwelt ist natürlich jeder Sonnenstrom gefahrene Kilometer fast das Optimum. Warum nur fast? Weil gar nicht gefahrene Kilometer noch viel besser sind! Auch das sollte man ab und zu mal überlegen!

Foto: Carports Schletter GmbH

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